Eigentlich ist "TFT" (Thin Film Transistor) eine Weiterentwicklung der LCD-Technik (LCD = Liquid Crystal Display) und korrekterweise müßte man beide Kürzel gemeinsam nennen, doch das wäre einfach zu lang.
Ein Flachdisplay baut das Monitorbild im Gegensatz zum herkömmlichen Röhrengerät nicht zeilenweise auf, sondern bringt alle Pixel gleichzeitig zum Leuchten. Die Pixel bestehen vereinfacht gesagt, aus flüssigen Kristallen, einem Farbfilter und einem Transistor, der je nach erzeugter Spannung die Lage der Kristalle ändert. Je nachdem, in welcher Lage die Kristalle sich befinden, lassen sie das Licht in unterschiedlichen Wellenlängen passieren und erzeugen somit verschiedene Farben.
Das Licht produzieren Leuchtstoffröhren an den Rändern des Displays. Für die gleichmäßige Verteilung des Lichts über die gesamte Monitorfläche sind zwei Polarisationsfilter zuständig, die nur Licht bestimmter Wellenlänge passieren lassen. Alle Leuchtpunkte (Pixel) zusammen ergeben das Monitorbild.
Noch kurz etwas zur Bildwiederholfrequenz:
Tatsächlich spricht man beim TFT-Bildschirm, wie beim Röhrenmonitor, von Bildwiederholfrequenz. Gemeint ist hierbei aber die Häufigkeit, mit der die Transistorspannung in der Sekunde verändert wird. Beim Röhrenmonitor misst man dagegen den zeilenweisen Bildaufbau in der Sekunde. Anders als bei der herkömmlichen Methode, nimmt das Auge das Umschalten der Transistoren nicht als Flimmern wahr, weshalb schon 60 Bilder pro Sekunde (60 Hertz) für ein klares Bild ausreichen.
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